Über Julian

Therapeut, der programmiert. Programmierer, der zuhört.

Ich bin Julian Jaschinger, Ernährungstherapeut und Entwickler — in dieser Reihenfolge. Seit knapp zehn Jahren begleite ich Klient:innen in meiner Praxis VerumVita; seit knapp vier Jahren baue ich die Werkzeuge, die ich dort brauchte, selbst. PraxisPro Digital ist daraus entstanden — als die Webagentur, die ich damals gerne gefunden hätte, als ich anfing.

Julian Jaschinger – Gründer von PraxisPro Digital

Wie das hier entstand.

Wie alles anfing

Vor knapp zehn Jahren habe ich VerumVita gegründet — meine Ernährungstherapie-Praxis. Anfangs reichte mir eine einfache WordPress-Seite. Aber je länger ich Klient:innen begleitete, desto wichtiger wurde mir, dass auch das Drumherum — Buchung, Kommunikation, Datenschutz — zu dem passt, wofür ich stehe.

Schon vor dem Programmieren habe ich viel geschrieben. Seit der Gründung von VerumVita schreibe ich auf dem dazugehörigen Blog über Gesundheits-, Ernährungs- und psychologische Themen — mit besonderem Interesse an Gesprächsführung und Beratungspsychologie. Zehn Jahre Schreiben über Gesundheit zwingen einen, präzise zu werden: Fachlichkeit verständlich zu machen, ohne sie zu trivialisieren.

Vom Hochladen zum Verstehen

Anfangs habe ich nur Blogbeiträge auf der WordPress-Seite hochgeladen. Dann habe ich angefangen, die Seiten selbst zu bearbeiten und das Design zu verändern. Aus Neugier. Es hat mich interessiert, wie das eigentlich funktioniert, was da unter der Haube passiert.

Diese Tüftler-Mentalität ist geblieben — und ich gebe ehrlich zu, dass ich mich in den letzten Jahren zunehmend als kleinen Nerd bemerkt habe. Ich finde Spaß daran, die Werkstatt unter der Haube zu verstehen, und ich finde Spaß daran, sie immer ein bisschen besser zu machen. Dieselbe Neugier treibt mich übrigens auch zur Philosophie- und Psychologie-Lektüre.

Warum ich richtig eingestiegen bin

Vor knapp vier Jahren bin ich richtig tief ins Programmieren eingestiegen — nicht über ein Tutorial, sondern über eine Frage: Wie schütze ich die Daten meiner eigenen Klient:innen besser, als WordPress das tut? Die WordPress-Struktur reichte mir nicht mehr, und die datenschutztechnischen Bedingungen haben mir zunehmend Sorgen bereitet.

Was bei VerumVita anfing — eine selbstprogrammierte Webseite, weil WordPress an seine Grenzen kam — hat sich seither fortgesetzt: ein eigenes Buchungssystem, weil ich den gängigen Drittanbietern die Daten meiner Klient:innen nicht anvertrauen wollte. Ein KI-Telefonassistent, weil mein Empfang Entlastung brauchte. Ein eigener Editor namens ShakesBeards, der entstanden ist, weil mich ein Kunde gefragt hat, ob er seine Texte nicht selbst ändern könnte. Eine größere Plattform-Idee namens GesundVerbund, an der ich noch baue. Vieles davon entstand, weil ich es für mich selbst brauchte — manches, weil mich jemand danach gefragt hat. In jedem Fall musste es sich bewähren, bevor es an weitere Kund:innen ging.

Was mir wichtig ist.

Was eine Klient:in mir anvertraut, bleibt zwischen uns. Diese Haltung versuche ich auch auf das Technische zu übertragen.

Datenschutz ist für mich kein Compliance-Thema, sondern ein Wert. Das kommt nicht aus dem IT-Recht — es kommt aus dem Therapie-Setting: Was eine Klient:in mir anvertraut, bleibt zwischen uns. Diese Haltung versuche ich auch auf das Technische zu übertragen. Wenn ich eine Webseite für eine Praxis baue, dann achte ich darauf, dass die Daten der Patient:innen so behandelt werden, wie ich es mir für die Daten meiner eigenen Klient:innen wünsche.

Deshalb bleibt PraxisPro Digital bewusst klein. Es ist eine Solo-Agentur. Sie sprechen direkt mit mir, nicht mit einem Account-Management; das, was Sie an mich geben, geht nicht durch eine Kette von Zuarbeiten. Ich nehme nicht so viele Projekte an, dass Sorgfalt zur Folklore wird. Wenn eine Website fertig ist, bevor ich sie übergebe, lese ich jeden Satz nochmal — das ist die Therapeut-Brille, die nicht weggeht.

Außerhalb des Bildschirms.

Wenn ich nicht am Bildschirm bin, bin ich mit Mira und unserem Kleinen unterwegs, beim Luta Livre auf der Matte, mit Kettlebells im Keller oder auf der 10-Kilometer-Runde — mit dem heimlichen Ziel, irgendwann unter 40 Minuten zu bleiben. Auf dem Nachttisch liegt meistens etwas zu Philosophie oder Beratungspsychologie. Das ist derselbe Tüftler-Instinkt, der mich an den Code gebracht hat: zu verstehen, wie etwas funktioniert, statt es einfach hinzunehmen.

Wenn Sie überlegen, ob wir zusammenpassen.

Schreiben Sie mir gerne, was Sie umtreibt. Ein erstes Gespräch ist kostenlos und unverbindlich — ich höre zu, schaue mir Ihre Praxis-Situation an und sage Ihnen ehrlich, ob ich der richtige Partner bin.

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